Freie Werkstatt gefährdet Pkw-Garantie nicht!

 

Karlsruhe - Wer bei seinem Gebrauchtwagen die Garantie geltend machen will,

muss ihn dazu nicht zwingend in Vertragswerkstätten des Herstellers warten

und inspizieren lassen. Eine solche Klausel in den Garantieansprüchen sei un-

wirksam, entschied der Bundesgerichtshof (BGH).

 

Im aktuellen Fall hatte der Kläger im November 2009 in einem Autohaus ein

gebrauchtes Auto inklusive einer einjährigen Gebrauchtwagengarantie für

10.490 Euro gekauft. Im April 2010 ließ der Kläger den vierten Kundendienst in

einer freien Werkstatt vornehmen. Wenige Monate später blieb das Auto dann

wegen eines Schadens an der Ölpumpe liegen.

Der Garantiegeber, die CG-Car Garantie Versicherung, wollte mit Verweis auf

die freie Werkstatt nicht für den Schaden bezahlen. Vor Gericht bekam der

Versicherer in erster Instanz recht, das Berufungsgericht kassierte das Urteil

anschließend zu Gunsten des Käufers. Nun bestätigte der BGH diese Entschei-

dung: Die Reparaturkosten von rund 3300 Euro muss die beklagte Versicherung

dem Urteil zufolge bezahlen.

Das Urteil wurde am Mittwoch in Karlsruhe verkündet.

 

Die meisten Autohersteller machen nach Angaben des Netzwerks unabhängiger

Kfz-Unternehmer ihren Käufern bei der Werkstattwahl inzwischen keine Vorgaben

mehr. Dies entspreche auch europäischen Wettbewerbsrichtlinien.

(Quelle: Spiegel online)

 

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